Bereits vor dem Start von „Die Eiserne Lady“ wird der Film heftig diskutiert. Meryl Streep spielt in der Hauptrolle die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher. Der Film ist bereits in Großbritannien gestartet, in den deutschen Kinos wird er am 1. März 2012 anlaufen.

Bereits vor dem Start von „Die Eiserne Lady“ wird der Film heftig diskutiert. Meryl Streep spielt in der Hauptrolle die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher. Der Film ist bereits in Großbritannien gestartet, in den deutschen Kinos wird er am 1. März 2012 anlaufen. Foto: wikimedia.org © Wildhartlivie.

Bereits vor dem Start von „Die Eiserne Lady“ wird der Film heftig diskutiert. Meryl Streep spielt in der Hauptrolle die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher. Der Film ist bereits in Großbritannien gestartet, in den deutschen Kinos wird er am 1. März 2012 anlaufen.

Im heutigen Großbritannien spaltet die „Eiserne Lady“ Margaret Thachter noch immer die Gemüter. Die Kontroversen, die Thatcher auslöste, reichen bis in die Gegenwart.

„Man geht in den Film in der Erwartung, Margaret Thatcher zu hassen, aber verlässt das Kino im Hass auf die politischen Pygmäen der Gegenwart“, schreibt Cosmo Landesmann in einer Rezension in der jüngsten Ausgabe der „Sunday Times“.

Der Film zeigt die politische Heldin in allen Facetten, selbst ihre Alzheimer-Krankheit, welche Thatcher zwang aus der Öffentlichkeit zu treten, wird thematisiert. Am Anfang stehen die Dämmertage einer alten Frau, die sich bemüht, sich im Nebel der Erinnerung zurechtzufinden und dabei die Frau zurück zu gewinnen, die sie einmal war. Der Film spielt gekonnt mit dem Doppelporträt der Margaret Thatcher von heute. Sie ist, die Frau welche durch schleichende Demenz bedroht ist und gleichzeitig die Iron Lady von einst. Der Zuschauer ist hin und her gerissen zwischen tiefen Emotionen für die gebeugte alte Frau, die in ihrer Wohnung ziellos umherirrt und der „Heldin“ von einst, die sich mutig der Flut entgegenstemmt, die ein Großbritannien im Abstieg gänzlich zu verschlingen droht.

Der Regisseurin, Phyllidia Lloyd, welche auch „Mamma Mia!“ mit Meryl Streep produzierte und der Drehbuchautorin Abi Morgan gelingt es die Iron Lady als Privatperson und als Person des öffentlichen Alltages darzustellen. Der Film ist definitiv sehenswert und ab 1.März 2012 in den deutschen Kinos.