In dem Actionstreifen „Drive“ spielt der US-Amerikaner Ryan Gosling einen Stuntman. Seine Rolle, im Nebenberuf Fluchtfahrer, verwickelt sich in ein Verbrechen.

In dem Actionstreifen „Drive“ spielt der US-Amerikaner Ryan Gosling einen Stuntman. Seine Rolle, im Nebenberuf Fluchtfahrer, verwickelt sich in ein Verbrechen. Foto: wikimedia.org © AlBBie905.

In dem Actionstreifen „Drive“ spielt der US-Amerikaner Ryan Gosling einen Stuntman. Seine Rolle, im Nebenberug Fluchtfahrer, verwickelt sich in ein Verbrechen.

Driver, Hauptberuflich Stuntman und nachts als Fluchtfahrer unterwegs wirkt roboterhaft, fast emotionslos, doch hinter der Fassade brodelt es. Seinen Kunden gibt er fünf Minuten Zeit um in den Fluchtwagen zu steigen. An den verübten Einbrüchen beteiligt sich Driver nicht. Außer zu seinem Agenten Shannon, welcher sich um seine Jobs bei Tag und Nacht kümmert, pflegt Driver kaum soziale Kontakte. Zu seiner Freizeit gehört es auch, an Autoteilen zu basteln. Driver gilt als wortkarger Einzelgänger.

Als Driver auf Irene trifft (Carey Mulligan), welche ebenfalls in seinem Appartementhaus wohnt, verändert sich Etwas. Zwischen Irene, ihrem kleinen Sohn und Driver entwickelt sich eine Freundschaft. Der Einzelgänger scheint sogar zarte Gefühle für die Frau zu entwickeln, welche nur durch Gesten und Blicke angedeutet wird. Die Liebesbeziehung wird nahezu körperlos dargestellt. Nachdem ihr Mann, Standard, frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, entwickelt sich ein Konflikt im Film.

Gosling setzt die Gefühle des Stuntmans gekonnt in seiner Mimik um und vermittelt dem Zuschauer tiefe Verlorenheit und Melancholie. Mit seinem Können erzeugt er, vom Anfang des Filmes eine Spannung für das Publikum. Der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn wurde für die Inszenierung der Geschichte, welche auf einem Groschenroman von James Sallis basiert, bereits 2011 in Cannes als bester Regisseur ausgezeichnet. Der Film kommt am 26.Januar 2012 in die deutschen Kinos.