Mehr als 20 Jahre arbeiteten die „The Walt Disney Company“ und Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer (70) zusammen. Nach dem finanziellen Verlust des gefloppten Westerns „The Lone Ranger“ soll der Vertrag von Bruckheimer nun nicht weiter verlängert werden.

Eine Ära geht zu Ende
Erst kürzlich kam „The Lone Ranger“ mit Johnny Depp (50) in die Kinos. Während er bei uns ganz gut anlief, füllte der Film von Produzent Jerry Bruckheimer in den USA eher weniger die Kinosäle.
Schätzungen zufolge soll die Produktion ein Loch von 200 Millionen Dollar in den Geldbeutel von „Disney“ gerissen haben. Wie Bruckheimer in einem Gespräch mit ‚The Hollywood Reporter‘ berichtet, sei das aber nicht der ausschlaggebende Grund gewesen, nun getrennte Wege zu gehen. „Es geht nicht um ‚The Lone Ranger‘. Es geht vielmehr um die Art von Filmen, die Disney macht und die Art von Filmen, die wir machen wollen, zusätzlich zu ‚Fluch der Karibik’“, so der 70-Jährige.

Während er sich eher wieder Werken widmen möchte, die in eine Richtung gehen wie „Black Hawk Down“, „Bad Boys“ oder „Beverly Hills Cop“, will sich „Disney“ auf Projekte von „Pixar“, „Marvel“ und „Lucasfilm“ konzentrieren.

World Premiere Of Walt Disney Pictures' "Pirates Of The Caribbean: On Stranger Tides" - Red Carpet

Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer verlässt „Disney“

Foto: Flickr / insidethemagic

In seiner „Disney“-Zeit hat Jerry Bruckheimer seit 1990 27 Filme auf die große Leinwand gebracht. Darunter waren Kinohits wie „Pearl Harbor“, „Armageddon“, „The Rock“ oder „Fluch der Karibik“. Allein mit der „Fluch der Karibik“-Reihe hat der Star-Produzent an die 3,7 Milliarden Dollar eingespielt.

Ganz vorbei ist die Zusammenarbeit allerdings noch nicht: Wie kürzlich erst angekündigt, wird Bruckheimer unter anderen noch „Fluch der Karibik 5“ sowie eine Fortsetzung der National Treasure“-Reihe („Das Vermächtnis der Tempelritter“ & „Das Vermächtnis des geheimen Buches“) für „Disney“ produzieren.