Der nationale Vorentscheid "Unser Star für Baku" zum Eurovision Song Contest 2012 am 26. Mai in Aserbaidschans Hauptstadt Baku kommt dieses Jahr mit neuem Konzept daher.

Der nationale Vorentscheid "Unser Star für Baku" zum Eurovision Song Contest 2012 am 26. Mai in Aserbaidschans Hauptstadt Baku kommt dieses Jahr mit neuem Konzept daher. Foto: © Pro Sieben, Willi Weber.

Der nationale Vorentscheid „Unser Star für Baku“ zum Eurovision Song Contest 2012 am 26. Mai in Aserbaidschans Hauptstadt Baku kommt dieses Jahr mit neuem Konzept daher.

Nach enttäuschenden Einschaltquoten beim Vorentscheid des letzten Jahres „Unser Song für Deutschland“, bei welchem Liebling Lena allein im Fokus des Interesses stand, will Produzent Stefan Raab dem Format nun neue Dynamik verleihen.

Um neben so starker Konkurrenz wie „The Voice of Germany“ (ProSieben/Sat.1), „Deutschland sucht den Superstar“ (RTL) oder „X Faktor“ (Vox) bestehen zu können, müssen sich ARD und ProSieben, die den nationalen Vorentscheid dieses Jahr erneut ausstrahlen, etwas einfallen lassen. Am Grundprinzip hat sich nicht viel geändert: aus etwa 5000 Bewerbern schafften es die besten zwölf weiblichen und acht männlichen Sänger in die Live-Shows. In sieben Ausscheidungsrunden, wobei ARD das Viertelfinale und Finale ausstrahlen, entscheidet sich dann, wer sich bis in die Finalshow am 16. Februar trällert. Während die Jury betont faire und seriöse Kommentare zu den einzelnen Performances abgibt, dürfen die Zuschauern bestimmen, wen sie in der nächsten Runde erneut hören wollen.

Abgesehen davon wurde das Konzept jedoch komplett saniert. Gab es im letzten Jahr noch ständig wechselnde Gastjuroren, bilden Produzent Stefan Raab, Thomas D von den Fantastischen Vier und Frida-Gold Sängerin Alina Süggeler nun ein festes Jury-Trio. Thomas D obliegt dabei gänzlich die musikalische Betreuung und Verantwortung. In den Moderationsrollen folgen Sandra Rieß (Bayerischer Rundfunkt) und Moderator Steven Gätjen auf Sabine Heinrich und Metthias Opdenhövel. Während Gätjen als Moderator von Formaten wie „Schlag den Raab“ schon viel Großevent-Erfahrung mitbringt, muss Rieß nach eigenen Angaben noch üben „auf hohen Schuhen zu gehen“.

Raab hebt die entscheidende Neuerung hervor: das neue Televoting-Verfahren. Noch im letzten Jahr konnten die Zuschauer immer erst am Ende für ihre Favoriten voten und das Ergebnis wurde erst am Schluss bekanntgegeben. Das neue Konzept eröffnet den Zuschauern die Möglichkeit, bereit kontinuierlich während der gesamten Sendung anzurufen. Die Rangfolge der Kandidaten wird alsbald in Echtzeit eingeblendet.