Am Samstag wurden die Bären der Berlinale vergeben. Der Goldene Bär ging an die Taviani Brüder für ihren Film "Cesare deve morire - Cesar must die".

Am Samstag wurden die Bären der Berlinale vergeben. Der Goldene Bär ging an die Taviani Brüder für ihren Film "Cesare deve morire - Cesar must die". Foto: wikimedia.org © Times.

Am Samstag wurden die Bären der Berlinale vergeben. Der Goldene Bär ging an die Taviani Brüder für ihren Film „Cesare deve morire – Cesar must die“. Das berichtet „FR-Online“ am Montag.

Der Film der beiden Brüder Paolo (80) und Vittorio (82) Tavani, handelt über Strafgefangene aus Rebibbia, die das Shakespearstück „Julius Casesar“ inszenieren. Dabei wird das tägliche Gefängnisleben und der Einfluss von Kunst und das Theater auf die Darsteller gezeigt. Der Film soll das klassische Drama, die heutige Welt und die Kunst verbinden.

Der Drehbuchpreis ging an Nicolaj Arcels Film „En Kongelig Affaere – Eine königliche Affäre?“. Der Hauptdarsteller aus Arcels Film Mikkel Boe Følsgaard bekam den Darsteller-Bären. Als bester weiblicher Darsteller wurde Rachel Mwanza für ihre Rolle in „Rebelle“ mit dem silbernen Bären ausgezeichnet. In dem Film spielt die Fünfzehnjährige eine Kindersoldatin in Afrika.

Der Regie-Bären ging an Christian Petzold für „Barbara“ mit Nina Hoss, der Film handelt über die DDR. Mit dem Grand Prix wurde „Csak aszél – Just the Wind“ von Bence Fliegauf ausgezeichnet, welcher die Roma und Sinti Morde in Ungarn aus den Jahren 2008 und 2009 thematisiert.